The Big Date Deluge

Möglichkeiten und Grenzen einer omnipräsenten Erfassung und echtzeitfähigen Auswertung großer Datenbestände

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Daten, Daten, Daten und die Frage, wie man damit umgeht…  „Was ist „BIG“ und ist „BIG“ wirklich besser?“ Diese und viele weitere Fragen und Antworten wurden im Marketing Club diskutiert und von Prof. Dr. Wolfgang Lehner kurzweilig beantwortet.

 

Neben Beispielen aus grundlagenorientierter Forschung brachte Lehner eine Fülle

praxisnaher Beispiele aus seiner internationalen Forschungswelt in den Marmorsaal nach Nürnberg und verknüpfte uns mit dem Wissen der „Labs“ von Microsoft in  Redmond, IBM in Palo Alto, oder mit den SAP Labs in San Jose.

 

„Big Data kann man nicht kaufen – es ist kein fertiges Produkt“ beginnt Lehner seine Ausführungen  „ aber Big Data ermöglicht es, Hypothesen zu bilden. Dabei gilt  „collect first – think later“. Insbesondere in der anschließenden Diskussion wird deutlich, dass es mit dem Sammeln von Datenmassen und der  Hypothesenbildung allein nicht getan ist.  Qualität gewinnt „Big Data“ dann, wenn die richtige Analyse ansetzt: Big Data ohne den richtigen „human in the loop“ wird uns die Customer Journey nicht erschließen und keine neuen Insights liefern, resümiert Lehner.  

 

Es war ein anspruchsvoller und gleichermaßen tiefgründiger Abend im Marketing Club und allen Anwesenden war spätestens beim Ausklang klar, dass man überall und immerzu seinen individuellen „Daten- Fußabdruck“ hinterlässt und es unmöglich ist, sich „Big Data“ zu entziehen.