22.11.2016

1. FCN

Der Club und seine Rolle als Marketingplattform

Der große FCN rief und viele Marketing-Clubberer pilgerten in’s Stadion! Die Anmeldeflut musste sogar sehr früh gestoppt werden, da DER Club auch mit seinen weit mehr als 100 Jahren sich immer wieder neu erfindet und damit jung und vital bleibt. 

Die BSK-Lounge im Stadion platzte demzufolge aus allen Nähten.Wichtige Repräsentanten des Sports und des Clubs erwiesen uns die Ehre: Der Bürgermeister Nürnbergs für Sport und Schulen, Dr. Klemens Gsell, der Aufsichtsratsvorsitzende des Clubs, Dr. Thomas Grethlein, und das Aufsichtsratmitglied, Johannes Bisping. Die operative Clubspitze vertraten der Kaufmännische Vorstand, Michael Meeske, und der Marketingleiter, Marcus Rößler.

Ein illustrer Kreis, der nach lockerem Aufwärmen aller Gäste, auch gleich zum Club beredt Zeugnis ablegte. Nicht nur, dass es ein frischer Herbstabend war, jeder spürte auch den frischen Wind, der die Arbeit dieser Verantwortlichen des Clubs charakterisiert.

Bravourös parierten alle Verantwortlichen die bohrenden Fragen unseres Moderators,  Rainer Berger. Die Eingangsstatements verbreiteten sogleich gesunden Optimismus und große Leidenschaft.

Schließlich erfolgte der mit Spannung erwartete Auftritt Herrn Meeskes; eines Profis des Sportmanagements auf Top-Niveau. Seine Präsentation verband Uralttugenden des Clubs, wie Leidenschaft und Treue, mit der nötigen Portion nüchternen Blicks.

Die Analysen zur Lage bestachen durch höchste Professionalität, die Schlussfolgerungen wirkten überzeugend. Welchen Schatz an „treuen Fans“ dieser Club hat! Über eine Million Menschen aus Franken bekunden ihr Herz für ihren Club. Ein Privileg, das es zu pflegen und zu entwickeln gilt. Allen Anwesenden wurde auch klar, dass die Fülle der Aufgaben Herkuleskräfte erfordert. Welche Prioritäten werden die höchste Aufmerksamkeit bekommen? Es bleibt spannend.

Das Salz in der Suppe war schließlich das Erleben mit „Anfassen“. Dazu kamen Club Torwart Thorsten Kirschbaum und aus dem linken Mittelfeld Tim Leibold in unsere Runde. Es ging sodann raus in das Stadion - inklusive eines live-Elfmeterschießens. Wir fühlten hautnah die Dramatik, die die Club-Medienwand, sowie die mit Devotionalien aus Jahrzehnten geschmückten Gänge in den Katakomben, und schließlich die „echte“ Kabine sowie die VIP-Lounges ausstrahlten. Man meinte das Röhren der tausenden  Kehlen im Stadion als aufputschende Begleitmusik zu hören.

Derart emotionalisiert gab es zur Club-Currywurst und weiter stadiongemäßer Kost dann noch die die hitzigen und leidenschaftlichen Diskussionen, die man im Heiligsten DES Clubs erwartet. Was fehlte? Eigentlich nichts – wenn doch DER Club auchnoch gespielt hätte. Die Lösung: Einfach hinpilgern, Emotionen pur, und unverfälscht genießen.