Rückblicke

Toy Trends und Kidults: MCN-Pioniere auf der Spielwarenmesse

3. Februar 2026

Die Nürnberger Spielwarenmesse hat ihr 75. Jubiläum gefeiert und die Marketing-Pionieren waren neugierig, was sich in den letzten Jahren getan hat. Dazu organisierten sie eine Guided Tour – ein exklusives Event mit großartigen Hintergrundinfos.

Interessante Fakten zur Nürnberger Spielwarenmesse

Die Nürnberger Spielwarenmesse kann nicht nur auf eine 75 Jahre lange „Karriere“ zurückblicken, sondern auch auf zahlreiche Erfolge. So machte sie unter anderem den Rubik’s Cube und die Marke „Playmobil“ berühmt.

Mit einem Anteil von 60 bis 70 Prozent ausländischer Aussteller ist die Toy Fair wirklich international. Anders als die „SPIEL Essen“, die auch eine Publikumsmesse ist, bleibt die Nürnberger Spielwarenmesse ausschließlich dem Fachpublikum vorbehalten.

Die Spielwarenmesse – Trends für Kids und Kidults

Natürlich ist der KI-Trend inzwischen auch in der Spielwarenbranche angekommen. 3D-Drucker, die mit einer KI verbunden sind und Figuren nach Prompts erstellen oder KI-generierte Geschichten und Spiele, die auf die Eingaben der Kinder reagieren. „Doch interessant ist dabei“, so Selina Vollrath von der Spielwarenmesse e.G., „dass der Trend hin zu Bildschirm-freien Spielzeugen geht“. Sie sollen die Screentime der Kleinen bewusst reduzieren.

Besonders überraschend: Spielzeughersteller haben nicht mehr nur Kinder und Jugendliche als Zielgruppe, sondern auch „Kidults“. Was Kidults sind, erklärte Selina Vollrath ebenfalls: Erwachsene, die sich aus Nostalgie und/oder Sammlerleidenschaft „Spielzeuge“ kaufen. Ein gutes Beispiel ist die Star-Wars-Kollektion von Lego, die Erwachsene als Zielgruppe hat.

Messebetrieb nach Corona – Wie geht’s der Spielwarenmesse?

Seit der Corona-Pandemie gibt es die Nürnberger Spielwarenmesse auch in digitaler Form: Als Business-Plattform zur Präsentation der Neuheiten und zur Geschäftsanbahnung. Doch Moritz Gmelch von der Spielwarenmesse e.G. stellt fest: „Die Leute wollen sich wieder treffen, deshalb ist das System ‚Messe‘ immer noch aktuell.“

Eine weitere Entwicklung: Die Nürnberger Spielwarenmesse hat sich im Verlauf der Jahre von einer reinen Order-Messe zu einer Messe mit stärkerem Fokus auf Networking entwickelt, so Gmelch zum Abschluss.

Wir bedanken uns herzlich bei Selina Vollrath und Moritz Gmelch für die Gelegenheit, die Nürnberger Spielwarenmesse aus diesem ganz besonderen Blickwinkel kennenzulernen.

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