Rückblicke

Marketing & Events im Max-Morlock-Stadion: Mehr als Fußball

27. Januar 2026

Der Marketing-Club Nürnberg hat sich von einer ganz besonderen Event-Location inspirieren lassen: dem Max-Morlock-Stadion.

Es steht nämlich nicht „nur“ für Fußball, sondern für Emotionen, Erlebnisse und Events!

„Wir können viel mehr als Fußball“, betonte daher Sven Michel, Leiter Marketing und Vertrieb beim Stadionbetreiber. Events mit 20 bis 30 Personen seien ebenso möglich wie für 600 bis 800 Leute.

Die großen Vorteile des Nürnberger Stadions: eine gute Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr aber auch für Autofahrer gut zu erreichen – nicht zu vergessen die 13 Tausend Parkplätze.
Ein weiterer Pluspunkt für das Max-Morlock-Stadion ist auch die Nachhaltigkeitszertifizierung, die vielen Veranstaltern inzwischen sehr wichtig ist.

Das Aushängeschild Fußball zieht beim Max-Morlock-Stadion

Die obligatorische Stadionführung stand natürlich auch auf dem Programm. Josef Sieg – Abteilung Vertrieb und Stadionführung – führte uns durch die Spielerkabine, den Spielertunnel und sogar ins Stadiongefängnis. Nach vielen lustigen und beeindruckenden Geschichten aus dem Spieler-Alltag ging es in die Team-Lounge zum Talk mit den Machern der Stadionbetriebs GmbH.

Der Fußball ist wichtig für die Außenwirkung“, so André Engelhardt vom Max-Morlock-Stadion. Er stellt die Betreiber aber auch vor außergewöhnliche Herausforderungen. So gilt es die Spiele des 1. FC Nürnberg mit den Drittveranstaltungen und den Stadionführungen in einem einzigen Terminplan zu koordinieren.
Zudem wissen die Stadionbetreiber erst sechs bis acht Wochen vorher, wie der Spielplan für den FCN aussieht.

Eine weitere Herausforderung ist der Denkmalschutz des Nürnberger Achtecks. Bestimmte Dinge dürfen nicht baulich verändert werden, wie etwa die Einmalverglasung.

Die Zukunft des Eventmanagements im Max-Morlock-Stadion

Dass das Max-Morlock-Stadion beim Thema Eventmanagement immer am Puls der Zeit ist, dafür sorgt die Firma Billmann Event GmbH. Geschäftsführerin Saskia Herrmann und ihr Team sorgen bei allen kleinen und großen Events für die verlässliche Technik, die passende Deko und den reibungslosen Ablauf. Sie hat auch ein paar Trends für 2026 im Gepäck:

  1. Micro-Events: Veranstaltungen werden kleiner, aber fokussierter
  2. Venues müssen authentisch sein: Die Location braucht „Instagramable Moments“
  3. Nachhaltigkeit eines Events wird zum USP: 89 Prozent der B2B-Kunden fordern das bereits
  4. ROE statt ROI (Return on Emotion statt Return on Investment) – weniger Spektakel, dafür mehr Relevanz

„2026 wird kein lautes Jahr, sondern fokussiert“, so Saskia Herrmann abschließend.

Fotos: Florian Graser

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