Rückblicke

Der MCN bei Silbury: Was kann KI für Marketing bewirken?

16. März 2026

Ein Fürther Unternehmen mit 50 Mitarbeitern berät Big Player aus dem internationalen Geschäft beim Thema Künstliche Intelligenz. Das allein macht Silbury schon interessant. Geschäftsführer Markus Neubauer hatte auch für unsere Mitglieder und Marketing-Profis noch einige Informationen parat, die überraschend und zukunftsweisend sind. Doch zunächst wurden ein paar grundlegende Dinge geklärt:

1.Was ist KI?

Überraschend: Eigentlich steckt gar nicht so viel Intelligenz in KI, meint Markus Neubauer. Denn es handelt sich um mathematische Modelle, die bestehendes Wissen in neues transformieren.

2. Was ist KI nicht?

KI ist kein IT-Thema: Es muss auf ALLEN Ebenen eines Unternehmens eingeführt werden.

KI ist kein Projekt: Die Technologie wird nicht irgendwann „fertig“ sein, sie braucht einen festen Platz im Unternehmen.

KI nimmt keine Arbeitsplätze weg: Sie macht bestehende Jobs effizienter und sichert damit Jobs. Der Fachkräftemangel lässt den meisten Unternehmen ohnehin keine Wahl, so der Silbury-Geschäftsführer.

Warum wir KI brauchen – nicht nur im Marketing

Die Kundenanforderungen steigen, der Wettbewerb beschleunigt sich und die Fachkräfte werden knapper. Auf all diese Probleme hat Künstliche Intelligenz eine Antwort, sagt Markus Neubauer.

Denn folgendes kann die KI für Marketing-Abteilungen leisten:

  • Prozesse optimieren
  • Angebote erstellen
  • Risiken minimieren (z.B. bei Compliance-Themen)
  • Umsatz steigern
  • Wachstum beschleunigen
  • Neue Märkte erschießen

Grundvoraussetzung ist aber, dass jedes Team ein Datenmanagement implementiert. Eigene Daten machen ein Angebot erst individuell – eigene Erfahrungswerte trainieren die KI und verbessern den Output.

Silburys Zukunftsvision für KI und Marketing

Wer strategisch beim Thema KI vorgeht, der kann sein Marketing-Team mit der Technologie schnell aufs nächste Effizienz-Level heben. Dafür müssen aber zuvor genaue Anwendungsfälle für die KI und der unternehmerische Mehrwert definiert werden.

Bei diesen Prozessen unterstützt Silbury seine Kunden – auch beim Thema Rechtssicherheit und Governance. Zudem müssen die Mitarbeiter vor dem KI-Einsatz entsprechend geschult werden.

Wie viele andere Experten, geht auch Markus Neubauer davon aus, dass Führungskräfte künftig menschliche und digitale Mitarbeiter gleichzeitig managen werden. So hat er bereits einen humanoiden Roboter für Silbury bestellt. Der soll sich aber nicht ums Geschäft, sondern um schmutzige Kaffeetassen und die Mülleimer kümmern.

Fotos: Florian Graser

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