Papperlapûpp statt Papperlapapp: Gründerstory beim MCN
17. Juni 2026
Manchmal ist der Name eines Produktes so gut, dass er der beste Branding-Faktor ist. So ging es MCN Programm-Vorstand Robert Puchalla, als er Papperlapûpp auf Instagram entdeckt hatte. Über die Plattform kam er mit dem Gründer Angelo Baronetti in Kontakt und das gipfelte in einem lauschigen MCN-Gesprächsabend über Erfrischungsgetränke und Startups.
Papperlapûpp – viel besser als eine Schnapsidee
Als Barkeeper mit zahlreichen Ausbildungen im Bereich Gastronomie kennt sich Angelo Baronetti mit Bartending und Food Pairing aus. Seine Kreationen, wie ein Cocktail mit Apfelmus, kommen vor allem beim internationalen Publikum in Nürnberg an.
Eines Abends entstand so sein Erfrischungsgetränk aus Jasmintee mit Sprudel, einem Hauch Zucker und etwas Zitrone. Für Angelo war klar: Diese Kombination gibt es so noch nicht auf dem Markt. Sein Unternehmergeist war geweckt…
Ein Mann, ein Getränk, eine Mission: Nicht aufgeben!
Nach der Geburt seiner ersten Tochter packte ihn der Ehrgeiz. Angelo wollte sich zudem ein zweites Standbein aufbauen, denn die Arbeitszeiten in der Gastronomie sind nicht sehr familienfreundlich.
„Ich wollte meiner Tochter zeigen, was aus einer Idee entstehen kann“, so Baronetti.
Er tüftelte weiter an der Rezeptur und ging auf die Suche nach Unterstützern für seine Idee. Ein Jahr dauerte es noch, bis das Erfrischungsgetränk marktreif war. Das Ergebnis ist die Jasmintee-Revolution aus Nürnberg:
Vegan, ohne Zusatzstoffe und nur 2,5g Zucker auf 100ml.
Nächster Schritt: Teekochen XXL, Abfüllanlage und Listung
Nun hieß es: Wer füllt das Erfrischungsgetränk ab? Und wer stellt es in seine Verkaufsregale? Die meisten Abfüllanlagen nehmen nur große Mengen ab. Doch Angelo fand schließlich eine, die auch bereit war verhältnismäßig wenig Flaschen zu produzieren.
Sein erstes Lager bekam er zunächst gratis – allerdings im vierten Stockwerk ohne Aufzug. „Da gab es das Workout auch gleich gratis dazu“, lacht Antonio.
Mit viel Überzeugung und Herzblut ging er Klinkenputzen in Nürnberg, um sein Papperlapûpp bei Gastronomen anzupreisen – und hatte zunehmend Erfolg dabei.
Der bisherige Höhepunkt für sein Startup ist aber wohl eine Listung bei Edeka. Solch eine Listung ist Gold wert, da Papperlapûpp nun auch im Supermarkt verkauft wird, was für Sichtbarkeit und Vertrauen bei Kunden sorgt.
Wie geht es weiter mit Papperlapûpp?
Angelo Baronetti will seinen Abverkauf weiter erhöhen. Er will organisch wachsen, doch hat keine Angst vor großen Namen: „Fritz-Cola hat auch mal so klein angefangen“, motiviert er sich.
Teilweise scheint er selbst überrascht von seinem Erfolg zu sein. Aber wenn man ihm zuhört, mit wie viel Enthusiasmus er über seine Marke spricht, wundert es nicht, dass er sich stetig etabliert. Vor allem seine authentisch erzählten Startup-Geschichten kamen bei den Marketing Club Mitgliedern gut an und sorgten für den ein oder anderen Lacher.
Aber wie kam es nun zu diesem etwas ungewöhnlichen Namen „Papperlapûpp“?
Es ist eine Referenz an den Spitznamen seiner ältesten Tochter „Püppi“. Sie hat auch maßgeblich am Logo- und Etiketten-Design des Getränks mitgearbeitet. Die Farbauswahl geht auf ihr Konto.
Wir danken für die vielen – auch privaten – Geschichten rund um das Startup Papperlapûpp und freuen uns, das Jasmintee-Erfrischungsgetränk in weiteren Supermärkten und Restaurants zu entdecken.
Fotos: Christine Blei























