28.02.2019

Kärcher

Mit Hochdruck zum Deutschen Marketingpreis

„Der MCN wieder einmal in der Pole Position! Der nationale Marketing-Preisträger Kärcher gab sich die Ehre. Dessen bundesweite Präsentationstour begann in Nürnberg. Höchst würdig vertreten durch den Executive Vice President Marketing, Bernd Rützler, erhielten wir einen profunden und lehrreichen Einblick in die Marketingkünste eines wahren Vorzeigeunternehmens. Kärcher zählt zu der vornehmen Riege der sog. „Hidden Champions“. 80% aller Unternehmen dieser Güte haben ihre Wurzeln im deutschsprachigen Raum. Eine Juwelkategorie, um die uns die Welt beneidet.

Den Deutschen Marketingpreis erhielt Kärcher für die gute Markenführung der letzten 10 Jahre. Die stetige, konsequente und erfolgreiche Umsetzung über Jahrzehnte ist wesentliches Element der Erfolgsgeschichte dieses „Hidden Champions“.

Kärchers Zahlen sprechen Bände: massives Wachstum seit Jahren, ca. 2,8 Mrd. € Umsatz, ein Marketingbudget von etwa 180 Mio €. Da lacht das Herz eines jeden Marketers. Weitere Zahlen sind auch beeindruckend: ca. 2,5 % des Umsatzes B2B werden für das Marketing ausgegeben, im Bereich B2C sind es sogar ca. 7,5%.

Mit diesem respektablen Budget bespielt Kärcher die gesamte Marketingklaviatur virtuos. Was genau wie bespielt wird demonstrierte Bernd Rützler sehr detailliert und überzeugend. Er sprach aber auch Marktsegmente und diesbezügliche Innovationen an, die bisher nicht erfolgreich sind. Chapeau!

Kärcher geht klug Risiken ein, weiß aber auch genau, wann es besser ist aufzuhören.
Dieses professionelle „Trial and Error“ erinnert fast an die heutzutage oft zitierte Start-Up-Kultur. Mit dieser höchst professionellen Arbeit hat es Kärcher geschafft, in vielen Ländern zu einem echten Synonym für „richtig reinigen“ zu werden. So hielt der Begriff des „Kärcherns“ sogar Einzug in verschiedene nationale Duden.

So oder so, es gab viel zu lernen an diesem Abend. Aber nicht nur das – es gab unter unseren Mitgliedern einen strahlenden Gewinner eines „Kärchers“, bei dem es von nun an zu Hause sicher blank blitzen wird. Ein Nachsehen hatten demgegenüber unser Präsident Peter Hache und unser Finanzvorstand Daniel Terheggen: beiden ging es „an den Kragen“ - waren sie doch nicht darauf gefasst, dass man auch in Franken an Weiberfasching nicht die schönsten Krawatten tragen sollte... schnipp, schnapp waren sie ab.